Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen…

Mehrwert

Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen
– sind mehr Wert!

Klimaschutz ist zurecht eines der dominierenden Umweltthemen in den Medien. Mit dem Einsatz von nachwachsenden Produkten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des weltweiten Temperaturanstiegs und zum Erreichen der Klimaziele. Sie schaffen damit den Übergang in eine nachhaltige Bioökonomie und leisten einen Beitrag zur Ressourceneffizienz, wie sie von der Europäischen Union politisch gefordert und gefördert wird.

Mit Innovation und Kommunikation erzeugen Sie einen Mehrwert für Ihre Produkte, zufriedene Kunden und schonen dabei die Umwelt. Betrachten Sie Ihre Produkte mit LAB’NET durch eine andere Brille und erschließen Sie sich neue Marktsegmente.
Aller Anfang ist leicht...
Vielleicht setzen Sie schon nachwachsende Rohstoffe für Ihre Produkte ein und Sie sind sich dessen noch gar nicht bewusst. Überlegen Sie: Enthalten Ihre Produkte bereits Pflanzenfasern oder Komponenten, die auf Zucker, Cellulose, tierische Nebenprodukte wie Wolle oder Pflanzenöle zurüzuführen sind. Haben Sie sich schon einmal an Ihre Lieferanten gewandt, ob Bauteile oder Teile von Bauteilen nicht zumindest teilweise auch auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen gefertigt und geliefert werden können?
Wir leihen Ihnen unsere Brille und helfen Ihnen, die Protentiale zu finden und die Schätze zu heben.

ANALYSIEREN

Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen
– sind Teil der Energiewende und schützen das Klima!

Bei der Bestimmung der 14C-Konzentration setzt LABNET auf die hochpräzise Beschleuniger-Massenspektroskopie (Accelerator Mass Spektrosmetry, kurz: AMS). Mit besonderem apparativem Aufwand und auf der Grundlage der DIN EN 16640:2017-08 werden die äußerst geringen 14C-Konzentrationen in Materialproben aller Art bestimmt. In Verbindung mit weiteren Informationen zu den Untersuchungsgegenständen berechnen wir anschließend den Anteil des Kohlenstoffs aus nachwachsenden Quellen. Unsere Ergebnisse werden stets durch zertifiziertes Referenzmaterial und weitere Kontrollproben, sowie eine kritische Kontrolle aller Rohdaten abgesichert.

Hier sind wir in unserem Element!

Weiterführende Informationen zur 14C-Analyse
  • Anwendbar auch bei geringen und hohen biobasierten Anteilen nahe 0 bzw. 100 %
  • Höchste Genauigkeit
  • Matrixunabhängig – alle Kohlenstoffverbindungen können analysiert werden
  • Nur geringe Probenmenge notwendig

Auch für heterogene und komplexe Materialien und Substanzgemische finden wir den optimalen analytischen Weg zur Bestimmung des biogenen Anteils.

KOMMUNIZIEREN

Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen
– Gutes tun und kommunizieren!

Viele Menschen möchten einfach wissen, ob und in welchem Ausmaß der Kauf eines Produktes mit eigenen ideellen Zielsetzungen vereinbar ist. Deshalb sollten Herstller ihre Kunden darüber informieren, dass Sie sich für den Klimaschutz und für natürliche Rohstoffe einsetzen.

Sehr wirkungsvoll sind Angaben zum Anteil nachwachsender Rohstoffe des Produktes auf der Verpackung, in der beiliegenden Dokumentation, in Angeboten oder auf den Produkten selbst. Im Rahmen eines Zertifizierungsprozesses für den beworbenen Artikel, weisen wir die Höhe des Anteils nachwachsender Rohstoffe auf einem speziell für Ihre Anforderungen angepassten Siegel aus. Der Käufer erlangt auf diese Weise sofort Klarheit und kann die Angaben über eine exklusiv für dieses Produkt erstellte Internetseite der LAB’NET GmbH überprüfen.

Wir helfen Ihnen, die Eigenschaften Ihres Produktes in verständlicher Weise an den Kunden zu bringen.
Wichtige Begriffe zur Abgrenzung

Biobasierte Ökonomie bzw. Bioökonomie – Eine Begriffserklärung

Ziel der Bioökonomie ist die Erzeugung von Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen und der Verzicht auf fossile Rohstoffe wie Erdgas, Erdöl und fossiler Kohle. Als Ausgangsstoffe werden überwiegend Zucker, Mais, Kartoffeln, Weizen, Holz und Faserpflanzen genutzt. Dadurch bleibt der natürliche Kohlenstoffkreislauf geschlossen und der Eintrag von fossilem Kohlenstoff in die Atmosphäre – genauso wie bei der Herstellung von Energie aus regenerativen Quellen – wird vermieden. Die Stärkung der Bioökonomie ist politisches Ziel Deutschlands und der Europäischen Union zur Minderung des Treibhauseffektes und zur Förderung von Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit in der Industrie.

Biobasiert – biologisch abbaubar – biologisch hergestellt: Eine Abgrenzung

Die genannten Begriffe müssen sorgfältig voneinander getrennt werden:
„biobasiert“: Teilweise oder vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen stammend. Das Adjektiv „biobasiert“ ist ein Antonym (= Gegensatzwort) zum Adjektiv „fossil“.

„biologisch abbaubar“: Unter bestimmten Bedingungen (Feuchte, Temperatur, Zeit, etc.) zu Kohlendioxid und Wasser zersetzbar bzw. kompostierbar. Weil aber die Zersetzungsprozesse in der Umwelt nicht oder nur unzureichend erfolgen können, dürfen biologisch abbaubare Materialien nur über eine moderne Kompostierungsanlage entsorgt werden. Biologisch abbaubare Materialien können sowohl biobasiert oder fossilen Ursprungs sein.

„biologisch erzeugt“: Herstellung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf der Basis ökologischer Kreisläufe. Eine Vielzahl von Siegeln, z. B. das der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 (EG-Ökoverordnung) weisen den Verbraucher auf die biologische bzw. ökologische Herkunft von Erzeugnissen.

Rohstoffe für Biobasierte Werkstoffe (Biowerkstoffe) können sowohl im ökologischen Landbau, wie auch im konventionellen Landbau hergestellt werden.

LAB’NET hat sich dazu entschieden, auf Begriffe, die den Wortteil „bio“ enthalten, möglichst zu verzichten. Die Bezeichnung „aus nachwachsenden Rohstoffen“ oder „aus erneuerbaren Rohstoffen“ sind eindeutig und selbsterklärend und kommen dem in der normativen Nomenklatur definiertem Begriff „biobasiert“ (vgl. DIN EN 16575:2014-10) inhaltlich am nächsten. Wir vermeiden damit eine unnötige Verunsicherung von Verbrauchern, die aus unseren Labeln die ressourcenschonende Herstellung herauslesen soll.

So klar und unmissverständlich unsere Aussagen für Endverbraucher sind, halten wir uns im Dialog mit Fachfirmen an die branchenüblichen Termini..

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